Wirklich alles improvisiert?

spielplatz 64 klWir verstehen Improtheater nicht als Trick, der versucht etwas zu sein das er nicht ist. Der Spaß für uns liegt genau darin nicht zu wissen was passiert. Wenn wir Absprachen hätten oder wüssten was uns an einem Abend erwarten würde, würden wir nicht Impro spielen. Es würde keinen Spaß mehr machen. Weder uns noch dem Publikum.
Ist es nicht schön im Publikum zu sitzen und zu sehen, wie sich die beiden da oben z.B. gerade missverstehen? Oder wie zwei Bauarbeiter gerade ein Loch buddeln und der eine den anderen plötzlich fragt: "Sag mal, wieso hast du eigentlich ein Kleid an?" Das verblüffte Gesicht ist nicht gespielt, sondern echt.

Wir wissen auch nicht wer eine Szene anfängt. Wenn die Vorgabe vom Moderator eingeholt wurde, hat jeder von uns sofort einen Gedanken dazu. Das geht jedem im Publikum übrigens genauso, nur, dass von denen niemand auf die Bühne muss.

Irgendeiner von uns steht nun auf und fängt eine Handlung an. Die anderen Spieler schauen zu was passiert. Wenn jemand etwas damit anfangen kann steht er auf und beginnt eine Interaktion mit dem Spieler. Dadurch entwickelt sich eine Geschichte.

Mal klappt diese Geschichte wunderbar, mal klappt sie nicht so ganz. Das ist das Improtheater.
Andererseits ist ja aber auch nicht jedes Theaterstück oder jeder Film, bei dem es ein Drehbuch gibt, welches von professionellen Autoren geschrieben wurden, der Knaller.

Wir hoffen, dass wir etwas Klarheit in die Sache bringen konnten. Falls jemand noch etwas wissen oder dazu sagen möchte, darf er/sie das gerne als Kommentar unter diesen Text schreiben
. Wir freuen uns immer über einen Austausch.

 

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